Local SEO für Schreiner & Tischler: Warum du die besten Aufträge an die Konkurrenz verlierst
Schreinereien leben von Individualkunden mit Aufträgen ab 1.000€. Kunden recherchieren gründlich — wer bei Google Maps unsichtbar ist, verliert sie.
Eine Küche nach Maß. Ein Einbauschrank für die Dachschräge. Ein Esstisch aus Massivholz. Handgemöbel vom Schreiner — das sind keine Spontankäufe. Kunden, die einen Schreiner beauftragen, haben sich bewusst entschieden: gegen IKEA, gegen Standardware, für Qualität und Individualität.
Und diese bewusste Entscheidung beginnt mit einer Google-Suche. „Schreiner [Stadt]." „Küche nach Maß [Region]." „Tischler Einbaumöbel [Stadtteil]." Kunden, die bereit sind, 5.000 oder 15.000 Euro für handgefertigte Möbel auszugeben, suchen bei Google Maps. Und finden — die drei Schreinereien, die Google zeigt.
Individualkunden: Hoher Auftragswert, gründliche Recherche
Was die Schreinerei bei Google Maps einzigartig macht: Die Kunden sind hochwertig und recherchieren intensiv. Niemand beauftragt eine Küche nach Maß spontan. Es wird verglichen, es werden Bewertungen gelesen, es werden Fotos von abgeschlossenen Projekten studiert.
Die Suchvolumen für Schreiner sind nicht riesig — aber jede einzelne Suche ist überdurchschnittlich wertvoll:
- „Schreiner [Großstadt]": 300–800 Suchen/Monat
- „Tischler [Stadt]": 200–600 Suchen/Monat
- „Küche nach Maß [Stadt]": 100–400 Suchen/Monat
- „Einbauschrank nach Maß [Stadt]": 100–300 Suchen/Monat
- „Möbel Schreiner [Region]": 100–300 Suchen/Monat
Die Auftragswerte sind beeindruckend:
- Einbauküche nach Maß: 5.000–20.000 €
- Einbauschrank/Ankleide: 2.000–8.000 €
- Esstisch Massivholz: 1.500–5.000 €
- Badmöbel nach Maß: 2.000–6.000 €
- Türen und Fenster (Altbausanierung): 3.000–15.000 €
Schon ein einziger Auftrag über Google Maps kann einen Monatsumsatz bedeuten. Zwei oder drei lukrative Aufträge pro Monat? Vollauslastung. Ohne Werbung, ohne Plattform-Provisionen, ohne Kaltakquise.
Fotos: Das überzeugendste Verkaufsargument
In keiner Branche sind Projekt-Fotos bei Google Maps so entscheidend wie bei Schreinereien. Denn Schreinerarbeit ist visuell. Ein Foto einer handgefertigten Küche, eines perfekt eingepassten Einbauschranks, eines massiven Esstisches — das sagt mehr als jede Beschreibung.
Kunden, die einen Schreiner suchen, wollen sehen, was er kann. Sie scrollen durch Fotos, vergleichen Stile, stellen sich vor: „So könnte es bei mir aussehen." Ein Google-Profil mit 20 hochwertigen Projekt-Fotos verkauft besser als die schönste Website.
Und Google belohnt Profile mit Fotos: Mehr Fotos → mehr Engagement → besseres Ranking → mehr Sichtbarkeit. Schreinereien, die regelmäßig Fotos abgeschlossener Projekte zu ihrem Profil hinzufügen, steigen systematisch im Ranking.
Bewertungen mit Fotos — „Unsere neue Küche von Schreinerei Müller, wir sind begeistert!" mit Bild — sind die stärkste Werbung, die es gibt. Authentisch, überzeugend, kostenlos. Wie stark Bewertungen und Fotos das Ranking beeinflussen, zeigen wir in Warum Google Bewertungen über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Tolle Arbeit, null Online-Präsenz
Hier liegt die große Ironie der Schreiner-Branche: Die meisten Schreinereien machen herausragende Arbeit. Handwerklich perfekt, individuell, mit Leidenschaft. Aber ihr digitaler Auftritt? Nicht vorhanden.
Kein Google-Profil. Oder ein Profil mit drei Bewertungen und einem Foto von der Werkstatt-Fassade. Keine Projekt-Fotos, keine Beschreibung, manchmal nicht einmal aktuelle Öffnungszeiten.
Das Ergebnis: Kunden, die 10.000 Euro für eine Küche ausgeben wollen, googeln — und finden die eine Schreinerei, die ihr Profil pflegt. Die andere mit der besseren Arbeit aber dem schlechteren Profil wird nie gesehen. Der Auftrag geht an die Sichtbare.
In einer Branche mit Auftragswerten von 5.000 bis 20.000 Euro ist jeder verlorene Kunde ein schmerzhafter Verlust. Nicht wegen des einen Auftrags — sondern weil zufriedene Kunden wiederkommen und empfehlen. Der Einbauschrank heute, der Esstisch nächstes Jahr, die Empfehlung an den Nachbarn. Wie sich das über die Zeit summiert, zeigen wir in Was dich ein schlechtes Ranking wirklich kostet.
Die Chance: Wenig Konkurrenz bei Google Maps
Hier ist die gute Nachricht für Schreinereien: Der Wettbewerb bei Google Maps ist in den meisten Städten gering. Es gibt weniger Schreinereien als Friseure oder Zahnarztpraxen. Und die meisten haben kein optimiertes Profil.
Das bedeutet: Mit einem professionell gepflegten Google-Profil, guten Bewertungen und Projekt-Fotos kann eine Schreinerei in vielen Städten schnell in die Top 3 kommen — und dort die lukrativsten Aufträge abgreifen.
Wenige Branchen bieten eine so günstige Kombination aus hohem Auftragswert, wenig Wettbewerb und großem Potenzial wie das Schreinerhandwerk. Die Frage ist nur, ob du diese Chance nutzt — oder sie deinem Konkurrenten überlässt.
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