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Was dich ein schlechtes Google Maps Ranking wirklich kostet

Ein schlechtes Google Maps Ranking kostet dich nicht nur Sichtbarkeit — sondern bares Geld. Mit Rechenbeispielen für verschiedene Branchen.

ZurEins Team·31. März 2026·4 Min.

Lass uns kurz rechnen. Keine Theorie, keine Vermutungen — einfach Zahlen, die du auf dein Geschäft übertragen kannst.

Die Rechnung, die niemand machen will

Nehmen wir eine Zahnarztpraxis in einer Stadt mit 100.000 Einwohnern. Im Schnitt suchen dort 50 bis 70 Menschen pro Tag nach einem Zahnarzt in der Nähe. Das sind rund 1.800 Suchanfragen im Monat.

Google zeigt drei Ergebnisse im Local Pack. Der Erste bekommt etwa 45% der Klicks, der Zweite 25%, der Dritte 15%. Der Rest? Teilt sich die übrigen 15% — oder wird gar nicht wahrgenommen.

Wenn du auf Platz 1 stehst, bekommst du rund 810 Profilaufrufe pro Monat. Davon rufen erfahrungsgemäß 5 bis 8% an oder vereinbaren einen Termin. Das sind 40 bis 65 neue Patientenanfragen — jeden Monat, ohne einen Cent für Werbung auszugeben.

Und wenn du nicht in den Top 3 bist? Dann bekommst du von diesen 1.800 Suchen vielleicht 20 Profilaufrufe. Oder 5. Oder gar keine.

Was das in Euro bedeutet

Jetzt wird es konkret. Ein neuer Patient bringt einer Zahnarztpraxis im Durchschnitt 800 bis 1.200 Euro im ersten Jahr — durch Erstuntersuchung, Behandlungen, Prophylaxe. Und wenn der Patient bleibt, über die Jahre ein Vielfaches davon.

Rechnen wir konservativ mit 800 Euro pro Patient und 30 verlorenen Anfragen pro Monat:

30 Patienten × 800 € = 24.000 € entgangener Umsatz. Pro Monat.

Das sind fast 290.000 Euro im Jahr, die nicht fehlen, weil das Geschäft schlecht läuft — sondern weil Google jemand anderen zeigt.

Und das gilt nicht nur für Zahnärzte. Hier ein paar Vergleichswerte:

  • Handwerker (Elektriker, Sanitär, Maler): Durchschnittlicher Auftragswert 500–2.000 €. Bei 15 verlorenen Anfragen pro Monat: 7.500 bis 30.000 € entgangener Umsatz monatlich.
  • Rechtsanwälte: Durchschnittliches Erstmandat 1.500–3.000 €. Bei 10 verlorenen Anfragen: 15.000 bis 30.000 € pro Monat.
  • Restaurants: Durchschnittlicher Tischbesuch 30–60 € pro Person. Bei 40 verlorenen Gästen pro Monat: 1.200 bis 2.400 € — und das ohne Wiederkommer.
  • Physiotherapeuten: 6er-Rezept à 30 € pro Sitzung = 180 €. Bei 20 verlorenen Patienten: 3.600 € pro Monat.

Diese Zahlen sind nicht übertrieben. Sie sind das, was passiert, wenn Kunden dich suchen und nicht finden. Wie genau das funktioniert, erklären wir in Warum dein Unternehmen bei Google Maps unsichtbar ist.

Deine Konkurrenz bekommt diese Kunden

Das ist der Teil, den viele ausblenden: Die Kunden verschwinden nicht. Sie gehen nicht nach Hause und sagen „Na gut, dann halt nicht." Sie rufen den an, der oben steht. Deine Konkurrenz fängt auf, was du verlierst.

Und es wird schlimmer. Denn mit jedem neuen Kunden, den dein Konkurrent über Google Maps bekommt, steigt auch dessen Bewertungszahl. Mehr Bewertungen stärken das Ranking. Ein stärkeres Ranking bringt mehr Kunden. Mehr Kunden bringen mehr Bewertungen. Es ist ein Kreislauf — und er läuft gegen dich.

Je länger du wartest, desto mehr verfestigt sich der Vorsprung deiner Konkurrenz. Mehr dazu in Deine Konkurrenz ist auf Platz 1.

Was kostet Sichtbarkeit — und was kostet Unsichtbarkeit

Die eigentliche Frage ist nicht „Was kostet es, sichtbar zu werden?" Die Frage ist: Was kostet es, unsichtbar zu bleiben?

Wenn du 10.000, 20.000 oder 50.000 Euro im Jahr an deine Konkurrenz verschenkst, weil dein Google-Maps-Profil nicht dort rankt, wo es sein sollte — dann ist Sichtbarkeit keine Ausgabe. Dann ist Unsichtbarkeit der teuerste Posten, der in keiner Buchhaltung auftaucht.

Du weißt nicht, wie viele Kunden du gerade verlierst. Die meisten Unternehmer wissen es nicht. Aber du kannst es herausfinden.


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